Hattingen – Rund 4.000 Blumenzwiebeln haben die städtischen Gärtner Anfang Dezember entlang der Stadtmauer eingesät. Besonders im Fokus standen das Steinhagentor und der Bereich der Eisenmänner, doch auch entlang der Mauer wurden einzelne Zwiebeln gesetzt. Seit einigen Tagen zeigen sich die ersten Ergebnisse: Vereinzelt schlagen Krokusse und Narzissen durch, und die ersten weißen, gelben und violetten Farbtupfer zieren die Beete entlang der Eingangstore in die Altstadt. Parallel dazu haben die Mitarbeitenden Stauden zurückgeschnitten und die Beete auf den Frühling vorbereitet.
Eine Besonderheit: Der anfallende Grünschnitt wurde wiederverwertet und als sogenannter „Miscanthus Sinensis“ eingesetzt. „Die Mulchschicht schützt den Boden, hemmt Unkraut, fördert das Bodenleben und reduziert den Pflegeaufwand“, erklärt das Gärtner-Team der Hattinger Stadtbetriebe. Anders als Rindenmulch riecht Miscanthus angenehm nach Stroh und reflektiert Licht, sodass die Pflanzen weniger Sommerhitze leiden. Zudem spart das Mulchen Wasser und unterstützt die Bodenfruchtbarkeit.
Krokusse, Narzissen und Tulpen stehen in den Startlöchern
Besonders nachhaltig ist auch die Auswahl der Blumenzwiebeln: Sie stammen aus insektenfreundlichen Sorten und bleiben über mehrere Jahre beständig. Während in den vergangenen Jahren vor allem Blautöne und Lila die Staudenbeete dominierten, setzen die neuen Frühjahrsblüher warme Farbakzente wie Rot und Gelb. „Viele Bürgerinnen und Bürger haben uns angeregt, Tulpen an der Stadtmauer zu pflanzen. Mit den ökologischen Frühjahrszwiebeln schlagen wir einen guten Kompromiss: Sie fügen sich harmonisch in das bestehende Konzept ein und werten gleichzeitig das Erscheinungsbild auf“, so das Gärtner-Team. Bei Bedarf sollen in den kommenden Jahren weitere Zwiebeln nachgepflanzt werden.
Frühblüher an der Stadtmauer © Fotos: Stadt Hattingen


Die Stauden werden in den nächsten Wochen weiter anwachsen, sodass die Mulchschicht bald nicht mehr zu sehen sein wird. Bereits seit 2020 setzt die Stadt auf ein ökologisches Bepflanzungskonzept mit Stauden, Gräsern und Zwiebelpflanzen. Ziel ist es, Bienen und Insekten zu fördern, ganzjährige Blüten zu ermöglichen und den Pflegeaufwand zu reduzieren. Frühere bunte Sommerblumen wurden durch langlebigere und naturnahe Pflanzen ersetzt.
Bereits seit 2020 setzt das ökologische Bepflanzungskonzept der Stadt auf Stauden, Gräser und Zwiebelpflanzen, die Bienen und Insekten anlocken, eine ganzjährige Blüte ermöglichen und den Pflegeaufwand reduzieren. Früher wurden dort vor allem bunte Sommerblumen angepflanzt, die nun durch langlebigere und naturnahe Pflanzen ersetzt wurden.


























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