Hattingen – Im Hattinger Stadtteil Rauendahl wird derzeit an einer möglichen klimaneutralen Wärmeversorgung gearbeitet. Im Rahmen einer laufenden Machbarkeitsstudie prüfen Fachleute, ob das bis zu 20 °C warme Grubenwasser aus der ehemaligen „Zeche Friedlicher Nachbar“ als Energiequelle genutzt werden kann. Ziel ist es, das gesamte Quartier zukünftig nachhaltig und unabhängig von fossilen Brennstoffen mit Wärme zu versorgen.
Um die Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit eines neuen, klimaneutralen Wärmenetzes bewerten zu können, werden derzeit unterschiedliche Szenarien berechnet. Auf Grundlage dieser Daten soll entschieden werden, ob der Bau und Betrieb eines solchen Netzes für den Stadtteil wirtschaftlich sinnvoll ist. Die Ergebnisse der Untersuchung werden voraussichtlich im Sommer 2026 vorliegen.
Mitmachen bei der Machbarkeitsstudie
Damit jede Berechnung auf einer möglichst soliden und realistischen Datengrundlage beruht, sind die Eigentümerinnen und Eigentümer im Rauendahl aufgerufen, aktiv an der Studie mitzuwirken. Je mehr Immobilien in die Auswertung einfließen, desto aussagekräftiger wird das Ergebnis.
Wer im Rauendahl wohnt und möchte, dass seine Immobilie in die Studie einbezogen wird, kann sich ganz einfach beteiligen: Auf der Website der Stadtwerke Hattingen steht ein Fragebogen bereit, der online ausgefüllt und übermittelt werden kann.
Weitere Informationen und den Fragebogen finden Interessierte ebenfalls auf der Webseite.


























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