Hattingen – Hattingen feierte am Donnerstag (12. Februar 2026) den traditionellen Auftakt in die tollen Tage: Zur Weiberfastnacht stürmten die Närrinnen und Narren das Rathaus – wetterbedingt diesmal im Inneren des Rathauses. Trotz Regens tat das der Stimmung keinen Abbruch: Mit lautstarken „Holti-Holau“ Rufen, viel Musik und guter Laune empfing die tanzende Bürgermeisterin Melanie Witte-Lonsing (SPD) die Jecken im geschmückten Ratssaal.
Nach dem musikalischen Einzug übergab die Bürgermeisterin symbolisch den Rathausschlüssel an die närrische Abordnung. Bei Berlinern, Süßigkeiten und kalten Getränken wurde geschunkelt, gesungen und getanzt. Ein Höhepunkt des Vormittags war der Auftritt der einzelnen Tanzgarden, die mit viel Schwung und Applaus gefeiert wurden.
Filmbeitrag © RuhrkanalNEWS
Für einen besonderen Moment sorgte Hattingens Kinderprinzessin Mia Alma I. – auch bekannt als „die Prinzessin, die ohne Prinz vieles besser kann“. In ihrer humorvollen Ansprache fragte sie augenzwinkernd: „Warum immer alle aufstehen, wenn der Prinz aufsteht? Eine Prinzessin kann das doch genauso gut!“ Mit dieser Botschaft setzte sie ein starkes Zeichen für Vielfalt und Gleichberechtigung im Hattinger Karneval.
Fotostrecke © RuhrkanalNEWS Holger Grosz
Das Rathaus zeigte sich bunt, kreativ und bestens gelaunt: Viele Mitarbeitende der Stadtverwaltung erschienen in fantasievollen Kostümen, feierten gemeinsam und stimmten sich so auf den bevorstehenden Straßenkarneval ein.
Der Rathaussturm in Hattingen machte deutlich – der Karneval ist für alle da, ob Prinz oder Prinzessin, Mann oder Frau. Und die närrische Zeit darf jetzt mit voller Freude weitergehen – bis Aschermittwoch!






























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