Hattingen- Im zurückliegenden Jahr haben uns alle zahlreiche Herausforderungen begleitet. Einige waren private, die für jeden Leser, jede Leserin dieser Zeilen anders aussahen. Möglicherweise ist ein geliebter Mensch gestorben, der Arbeitsplatz ist in Gefahr oder die eigene Gesundheit ist nicht so wie gewünscht. Und dann gibt es die, die alle betreffen: Der Angriffskrieg Russlands direkt vor unserer Haustür ist weiterhin nicht beendet, Frieden im Nahen Osten ist ebenfalls nicht in Sicht und die zunehmenden Katastrophen durch den Klimawandel werden häufiger. Von den kleineren und größeren Problemen auf kommunaler Ebene ließe sich auch ein Lied singen.
Aber es gab auch gute Nachrichten. In Europa sind die meisten Staaten wieder enger zusammengerückt, gemeinsame Strategien wurden auf den Weg gebracht. Die Stadt Hattingen ist im Vergleich zu anderen Kommunen bisher durch die finanziellen Engpässe ganz gut durchgekommen. Klar, zu verbessern gibt es immer etwas, im Großen wie im Kleinen. Die einen versuchen gemeinsam die Gesellschaft jeden Tag ein bisschen besser zu machen, andere sehen ihre Aufgabe eher in Ausgrenzung und Hetze. So ist es eben in einer Demokratie: Sie macht Arbeit, ist anstrengend und muss es auch hinnehmen, dass unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit Lügen verbreitet werden.
Steigende Nutzerzahlen bedeuten Verantwortung
Und damit komme ich zu meinem ganz persönlichen Resümee: Auch im vergangenen Jahr konnten wir bei RuhrkanalNEWS die Zahl der Besucherinnen und Besucher erneut steigern. Zwischen 5.000 und 10.000 Aufrufe mit einmaliger IP-Adresse pro Tag sind inzwischen keine Ausnahme mehr. Das sind Zahlen, die uns einerseits stolz machen und andererseits immer an die eigene Verantwortung erinnern. In jedem Fall sind sie ein Grund, sich bei allen zu bedanken, die uns mit ihren Besuchen unterstützen.
Ein weiterer Dank gilt denen, die sachliche Diskussionen auf unserer Seite und bei Facebook führen. Sie tragen dazu bei, dass sich die Situation in Hattingen und auch Sprockhövel zum Besseren verändert. Wir stellen immer wieder fest, dass sinnvolle Argumente von den Menschen in den jeweiligen Stadträten zur Kenntnis genommen werden und in die Politik einfließen.
Wir alle tragen zum Stadtklima bei
Und deshalb bin ich überzeugt, auch 2026 wird es im Großen und Ganzen besser werden als in diesem Jahr. Selbst wenn einige Lautsprecher im Netz, meistens versteckt hinter Pseudonymen, natürlich das Gegenteil behaupten. Denn auch wenn es oft länger dauert, als es für einige vorstellbar ist: Es geht voran, jeden Tag ein bisschen. Der frisch gewählte Stadtrat wird einige bereits beschlossene Projekte bis zu ihrer Vollendung begleiten und andere genauso wichtige neu auf den Weg bringen. Und wenn die noch vorhandenen Wunden nach dem Kommunalwahlkampf erst mal verheilt sind, wird der Ton unter den Demokraten im Rat hoffentlich auch wieder so sachlich, wie es bisher üblich war.
Aber wir alle können ebenfalls dazu beitragen, dass es besser wird. Indem wir uns selbst für die Allgemeinheit engagieren. Das fängt vielleicht damit an, dass wir bei jedem Spaziergang ein, zwei Papierschnipsel aufheben und in den Mülleimer werfen, anstatt online in epischer Länge darüber zu schwadronieren, wie dreckig doch alles ist. Oder wenn wir für die Senioren in der Nachbarschaft den Einkauf erledigen, wenn sie nicht mehr so mobil sind.
Ganz sicher hilft es, wenn wir mehr lächeln und unseren Mitmenschen freundlich begegnen. In diesem Sinne:
Die RuhrkanalNEWS-Redaktion wünscht allen Menschen in Hattingen, Sprockhövel oder wo immer sie diese Zeilen lesen ein glückliches, gesundes, zufriedenes und erfolgreiches Jahr 2026! Bleiben Sie uns gewogen.




























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