TAG DER VERSORGER IM GEWERBEGEBIET

Die Stadtwerke-Zentrale (Foto: RuhrkanalNEWS)

Hattingen- Gleich zwei Anlaufstationen gab es am Sonntag (7. Juli 2019) am Weg zum Wasserwerk in Hattingen. Der Ruhrverband und die Stadtwerke waren mit Feiern und Führungen präsent.

Rein räumlich als erstes präsentierte sich der Ruhrverband mit seinem Tag der offenen Tür im Klärwerk. Wie in den Kläranlagen des Ruhrverbands aus schmutzigem Abwasser wieder sauberes Flusswasser wird, konnten sich große und kleine Besucher beim Tag zeigen lassen. Bei regelmäßigen Führungen konnten die Besucher zwischen 10 und 16 Uhr hinter die Kulissen des wohl größten Reinigungsbetriebes der Stadt blicken.

Führung durch die Kläranlage des Ruhrverbandes beim Tag der offenen Tür (Foto: RuhrkanalNEWS)

Die Kläranlage Hattingen mit einer Gesamteinzugsfläche von 2.200 Hektar befindet sich etwa 50 Kilometer vor der Mündung der Ruhr in den Rhein und stellt die vierte Kläranlagengeneration an diesem Standort dar. Die Kläranlage kann täglich bis zu 90.000 Kubikmeter Mischabwasser reinigen. Sie wurde in mehreren Ausbauschritten erstellt, der jüngste Abschnitt ist seit 1993 in Betrieb.

In der Kläranlage Hattingen wird das Abwasser der Hattinger Stadtteile Mitte, Welper, Blankenstein, Bredenscheid und Holthausen, der Bochumer Stadtteile Stiepel, Linden und Rauendahl sowie der Stadt Sprockhövel zentral gereinigt. Vor der Neuorganisation der Abwasserbehandlung im Raum Hattingen betrieb der Ruhrverband im Einzugsgebiet mehrere kleinere und leistungsschwächere Kläranlagen, die nach und nach stillgelegt wurden.

Um das Abwasser von diesen früheren Standorten zur Kläranlage Hattingen zu transportieren, führt unter anderem der mehr als zwei Kilometer lange Abwasserstollen Ludwigstal unter der Hattinger Altstadt hindurch. Das Abwasser aus dem Bochumer Süden unterquert dabei auch in einem Doppel-Düker die Ruhr. Den längsten Weg legt das Abwasser aus Sprockhövel zurück, das durch einen sieben Kilometer langen Sammler zum Abwasserstollen Ludwigstal und weiter in die Kläranlage fließt.

Stadtwerke weihen neue Zentrale ein

Die geladenen Gäste zur Eröffnung der Stadtwerke-Zentrale waren schon früh vor Ort (Foto: RuhrkanalNEWS)

Wenige Meter weiter wurde die neue Stadtwerkezentrale offiziell in Betrieb genommen. Dass die Mitarbeiter schon seit einigen Wochen dort arbeiten, tat der Sache keinen Abbruch. Zahlreiche Mitarbeiter und geladene Gäste aus Politik und Wirtschaft konnten das neue, zweckmäßige Gebäude bei mehreren Führungen besichtigen. Für die Kinder gab es eine Hüpfburg, für interessierte, erwachsene Gäste unter anderem mehrere Fachvorträge. Bürgermeister Dirk Glaser, gleichzeitig der Vorsitzende des Aufsichtsrates, erinnerte in seinem Grußwort an die lange Geschichte der Stadtwerke. Die Gäste konnten sich auch dem Platz vor der Zentrale bei einigen kühlen Getränken und kleinen Häppchen einen guten Überblick über das Verwaltungsgebäude und das Betriebsgelände machen.

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