NACH DEM GETREIDEFELD IST VOR DEM KARTOFFELACKER(?)

Getreidefeld vor dem Rathaus mit Solveig Holste, Thomas Griesohn-Pflieger, Petra Stolten (alle Stadt), Holger Vockert und Bürgermeister Dirk Glaser

Hattingen– Wie geht es weiter mit dem Getreideacker vor dem Rathaus? Der Weizen ist längst geerntet und zu Mehl gemahlen, die Brote längst verdaut, aber die Erinnerungen erzählen noch von lachenden und tollenden Kindern, Menschen, die sich freuten und redeten und die Aktiven rund um Holger Vockert, der die zündende Idee gehabt hatte und den Großteil der Arbeit erledigte. (Hier geht es zur Dokumentation des Kunstprojekt Getreidefeld )

Zu den weitergehenden Plänen veröffentlicht die Stadt Hattingen folgende Pressemitteilung:

Kürzlich traf man sich bei Bürgermeister Dirk Glaser um „einen Strich unter das Projekt zu ziehen“ und über ein Folgeprojekt zu beraten. Bürgermeister Dirk Glaser lobte das bürgerschaftliche Engagement, „das ein tolles Projekt hier in der Stadtmitte auf die Beine stellte.“ Bis zu neun Kindergärten waren beteiligt, zeitweise waren täglich Kindergruppen vor dem Rathaus aktiv. „Aber auch für die erwachsenen Hattingerinnen und Hattinger war es ein Erlebnis. Oft habe ich Menschen vor dem Feld mit dem Blühstreifen stehen sehen, die sich freuten und ins Gespräch kamen. Und auch die Natur profitierte: Hummeln, Schwebfliegen, Schmetterlinge und Bienen waren unterwegs und besuchten die Blüten des Ackerrandstreifens. Tolle Arbeit von Holger Vockert, dem ich ganz offiziell Dank sage für Idee und Ausführung!“

Was die Zukunft angeht, war man sich schnell einig. Solange die Stadt nicht die Mittel hat, die Rasenfläche attraktiv zu gestalten – im Gespräch ist ein großer Spielplatz – sollten weitere Projekte dort stattfinden. Man denkt an ein Kartoffelfeld, das sich den Platz des Ackers mit einem Färbergarten und einer größeren Blühfläche teilen würde. Auch Kindergärten sollen wieder mit im Spiel sein und mit Naturfarben aus dem Färbergarten künstlerisch tätig sein. Auch das Hacken und Jäten auf dem Kartoffelacker sollte möglichst von Kindergärten erledigt werden. Holger Vockert wird auch mit im Boot sein und das Projekt künstlerisch begleiten, der NABU hat angekündigt den Blühstreifen anzulegen.

Da die Arbeitsflächen nun zu klein sind, werden Landwirte mit Traktoren und großem Gerät sich nicht engagieren können. Ein Garten- und Landschaftsbauer wird es übernehmen, den Acker herzurichten. Bürgermeister Dirk Glaser freut sich schon auf das Leben vor dem Rathaus und die Bienen im Rathausturm freuen sich auf die Blüten.

1 Kommentar zu "NACH DEM GETREIDEFELD IST VOR DEM KARTOFFELACKER(?)"

  1. Olaf Boege | 23. Oktober 2018 um 19:51 |

    Das Wahrzeichen jeder Stadt ist ihr Rathaus. Nicht so in Hattingen. Hier macht man aus unseren Rathausplatz ein zweiten Abenteuer Spielplatz. Eigendlich sollten vorhandenen Spielplätze doch erst Mal in Ordnung gebracht werden bevor neue Projekte geplant werden.

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