MIGRATION – INTEGRATION- TEILHABE: KONFERENZ IN HATTINGEN

Freuen sich auf Ergebnisse und Erkenntnisse der Konferenz: Frank Staacken (Integrationsrat Hattingen), Stephanie Rohde (Integrationsagentur Caritas Witten), Sabine Görke-Becker (Integrationsagentur AWO EN), Armin Sućeska (Kommunales Integratinszentrum) , Sandro Di Maggio (Integrationsagentur Diakonie Mark-Ruhr), Sebastian Schopp (Integrationsagentur DRK Witten) und Olaf Jacksteit (Stadt Hattingen) (Foto: UvK/Ennepe-Ruhr-Kreis)

Hattingen /Ennepe-Ruhr-Kreis – Migration – Integration – Teilhabe – diesen Dreiklang haben das Kommunale Integrationszentrum für den Ennepe-Ruhr-Kreis und die Stadt Hattingen als Veranstalter für die Integrationskonferenz am Donnerstag, 4. Juli, gewählt. Veranstaltungsort ist zwischen 14 und 18.30 Uhr das LWL-Industriemuseum Henrichshütte.

Zum Dabeisein und Mitarbeiten eingeladen sind alle Akteure, die sich für Migration interessieren und sich den Herausforderungen von Integration stellen. Ihnen soll die Konferenz als Plattform für den Informations- und Erfahrungsaustausch dienen. (Hier gehts zum kompletten Programm der Integrationskonferenz 2019)

„In den vergangenen Jahren sind viele Menschen aus dem Ausland in den Ennepe-Ruhr-Kreis gekommen. Die einen haben Sicherheit gesucht, die anderen eine neue Perspektive. Gefunden haben die meisten von ihnen längst ein neues Zuhause. Dazu beigetragen haben sowohl die Zugewanderten selbst wie auch viele Haupt- und Ehrenamtliche“, macht Landrat Olaf Schade im Programmheft deutlich.

Workshops, Talkrunde und Diskussionen der Integrationskonferenz sollen genutzt werden, um zu verdeutlichen, wie Zusammenleben gut gedeihen kann. Wie gelingt allen Beteiligten beispielsweise eine respektvolle und intensive Zusammenarbeit, wie können sie Projekte und Ideen noch besser abstimmen?

Antworten liefern vor allem die Workshops mit den Themen Integration und Konflikte, Demokratievermittlung und Integration, Zugewanderte und das Ehrenamt sowie politisches Mitwirken von Migranten. Die gesammelten Ergebnisse und Erkenntnisse werden vom Journalisten und Kommunikationswissenschaftler Dr. Mehmet Ata, vom Leiter der landesweiten Koordinierungsstelle Kommunaler Integrationszentren Suat Yilmaz und von Prof. Dr. Hajo Funke, Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin, diskutiert.

Neben diesem Trio wird Moderator Marc Schulte auch Serap Güler, Staatssekretärin für Integration im Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration, Landrat Olaf Schade und Hattingens Bürgermeister Dirk Glaser begrüßen können. Möglich machen dies auch die Integrationsagenturen im Ennepe-Ruhr-Kreis und der Integrationsrat der Stadt Hattingen als Kooperationspartner sowie das LWL Industriemuseum, das den Veranstaltungsort kostenlos zur Verfügung stellt.

Für Glaser ist klar: „Klimatische oder gesellschaftspolitische Entwicklungen sowie Kriege haben in den letzten Jahren weltweit ihre Spuren hinterlassen. Sie wirken sich auch auf unser Zusammenleben vor Ort aus und stellen an den Integrationsprozess immer neue Herausforderungen. Daher ist ein regelmäßiger interdisziplinärer Fachaustausch genauso wichtig und wertvoll wie die Netzwerkarbeit.“

Die Integrationskonferenz beleuchtet, wo Deutschland in der Integrationspolitik steht und wie sich das gesellschaftliche Klima entwickelt hat.

Anmeldungen für die Integrationskonferenz sind unter www.vielfalt-en.de/Integrationskonferenz bis zum 19. Juni möglich. Das Mitmachen ist kostenlos. Ansprechpartner für Rückfragen sind Olaf Jacksteit von der Stadt Hattingen (Tel.: 02324/204 3150; Email: o.jacksteit@hattingen.de) und Armin Sućeska vom Kommunalen Integrationszentrum (Tel.: 02336/93 2080; Email: a.suceska@en-kreis.de).

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