LKW-REDUZIERUNG AUF DER HOMBERGSTRASSE WIRD MÖGLICH – ANWOHNER ERFREUT

Hier ein Planmodell der Stadt Sprockhövel über eine mögliche Anbindung der Gewerbebetriebe von der L70 n (Foto: Stadt Sprockhövel, Collage: Höffken)Hier ein Planmodell der Stadt Sprockhövel über eine mögliche Anbindung der Gewerbebetriebe von der L70 n (Foto: Stadt Sprockhövel, Collage: Höffken)

Sprockhövel – In der Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Klimaschutz, Verkehr, öffentliche Sicherheit und Ordnung wurde am 14. September 2021 auch über das Ergebnis der Gespräche der Verwaltung mit einigen Grundstückseigentümern im Bereich der Hombergstraße informiert. Ziel der Gespräche war auszuloten, ob und wie die Gewerbebetriebe an die neue L70n angebunden werden können. Dadurch würde der Schwerlastverkehr auf der Hombergstraße reduziert. Nun sind Fortschritte zu vermelden, die die Mitglieder des städtischen Ausschusses zur Kenntnis nahmen.

Seit 2016 befasst sich die Stadt Sprockhövel mit der Kanalsanierung und dem Straßenausbau der Hombergstraße. Die derzeitige Situation, das ist allen Beteiligten klar, sollte schnellstens verbessert werden. Weiterhin ist es für viele Anwohner schwer verständlich, warum der LKW-Andienungsverkehr nicht schon längst über die neue L70n an möglichst viele Gewerbebetriebe im Bereich der Hombergstraße möglich ist.

Im Rahmen der Straßenplanung des mittleren Rings ist eine Anbindung der Gewerbebetriebe durch eine neue Planstraße vorgesehen. Es soll über die Umgehungsstraße L 70n ein Teil der Gewerbebetriebe erschlossen werden, um damit den massiven LKW-Verkehr auf der Hombergstraße zu reduzieren. Diese Planung hat nach wie vor Bestand, zwischenzeitlich wurde ein Planentwurf für die Anbindung an die L 70n und das Gewerbegebiet erarbeitet. Entgegen der ursprünglichen Planung im Bebauungsplan ist es nunmehr vorgesehen, einen Knotenpunkt im Bereich der neuen Zufahrt zum Parkplatz der Schule zu erstellen.

Inzwischen wurden von der Stadt Sprockhövel Gespräche mit zwei Grundstückseigentümern geführt. Diesen wurden die Pläne vorgestellt, die eine Anbindung über die neue L70n trotz der Höhenunterschiede ermöglicht. Ein Eigentümer erklärte sich bereit, sein Gelände für die geplante Straße bzw. für die Zufahrten zur Verfügung zu stellen. Des Weiteren erklärte er sich grundsätzlich bereit, auch die Zufahrt von der L 70n bis auf sein Gelände zu erstellen. Ein weiteres Gespräch wurde mit einigen Eigentümern des Geländes Auf dem Bruch geführt. Die Anbindung wurde auch hier grundsätzlich befürwortet und als sinnvoll erachtet.

Anwohner zeigten sich erleichtert

Mit allen Beteiligten sollen jetzt noch gemeinsame Gespräche geführt werden, um die genauen Modalitäten, die Kostenverteilung und die Finanzierungsmöglichkeiten zu erörtern.

Einige Anwohner aus der Hombergstraße zeigten sich nach der Ausschuss-Sitzung gegenüber ruhrkanalNEWS erfreut, dass jetzt endlich Bewegung in die derzeitige unbefriedigende Verkehrssituation kommt.

Bedauerlich bleibt, dass ein Gewerbetrieb am Anfang der Hombergstraße erhebliche Bedenken aufzeigte, die hinsichtlich einer LKW-Anbindung seines Betriebes über die neue L70n entstehen und seine derzeitige Lager- und Logistikorganisation negativ beeinflussen würden. Seitens der Verwaltung wird aufgrund der vorhandenen Stellungnahmen vorgeschlagen, dass die Planung der Anbindung derjenigen Grundstücke, deren Eigentümer sich dazu positiv geäußert hatten, weiter betrieben wird und die entsprechenden Kosten ermittelt werden. Danach müsste ein entsprechendes Konzept über eine mögliche Finanzierung unter Beteiligung der Stadt erarbeitet und die Gespräche fortgeführt werden.

Die seit 2016 begonnene Planung der Kanalsanierung und des Straßenausbaus der Hombergstraße wird von den Fachbereichen der Stadt Sprockhövel unabhängig von der L70n jetzt weiter betrieben. Neben der hier erforderlichen Kanalbaumaßnahme ist auch eine Erneuerung der Straße in den Abschnitten Wuppertaler Straße bis Erlbruchstraße sowie Erlbruchstraße bis Breloer Weg erforderlich, da der dortige Straßenzustand mangelhaft ist.

Wünschenswert bleibt allerdings, dass es der Stadtverwaltung gelingt, auch das am Anfang der Hombergstraße befindliche Unternehmen zu überzeugen, seinen täglichen LKW-Andienungsverkehr ausschließlich über die neue L70n durchzuführen.

Details dieses Tagesordnungspunktes der öffentlichen Sitzung können im Rats- und Bürgerinformationssystem der Stadt Sprockhövel nachgelesen werden.

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