INTERKULTURELLE TRAININGS VOM KREIS

Kreishaus in Schwelm (Foto: Strohdiek)

Ennepe-Ruhr-Kreis- Fast jeder fünfte Bürger im Ennepe-Ruhr-Kreis hat einen Migrationshintergrund. Begegnungen von Menschen aus unterschiedlichen Kulturen finden hier also täglich statt – im Beruf, beim Einkaufen oder im Verein. Interkulturelle Kompetenzen helfen dabei, Missverständnisse zu vermeiden oder erfolgreich zu lösen. Deswegen bietet das Kommunale Integrationszentrum des Kreises (KI) für Interessierte ein eigens entwickeltes Training an.

„Im Training reflektieren wir unsere kulturelle Prägung. Wer für seine eigenen Werte und Normen sensibilisiert ist, dem fällt es leichter, sich mit den Wertesystemen anderer Kulturen auseinanderzusetzen und Verständnis für Unterschiede aufzubringen“, erklärt Maren Kochenrath vom KI.

In der Kreisverwaltung ist die Schulung seit vier Jahren fester Bestandteil der Ausbildung. In praktischen Übungen, Simulationen und kurzen theoretischen Vorträgen haben sich diesen Sommer wieder 34 Auszubildende unter anderem mit dem Kulturbegriff und den Unterschieden in der Selbst- und Fremdwahrnehmung auseinandergesetzt. Die Bedeutung von Macht und die Ungleichverteilung von Chancen und Möglichkeiten sind weitere Themen.

Das KI bietet den Workshop auch externen Gruppen an. Dieses Jahr haben bereits 11 Ehrenamtliche aus dem internationalen Frauencafé in Hattingen sowie 56 Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs Witten ihre interkulturellen Kompetenzen gestärkt.

Ansprechpersonen für das interkulturelle Training sind Armin Sućeska, Tel.: 02336 4448 182, E-Mail, Sophie Eduful, Tel.: 02336 4448 186, E-Mail und Maren Kochenrath, Tel.: 02336 4448 176, E-Mail.

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