ICH STERBE WIE ICH WILL

Klaus Volkenhoff "Irgendwann mach ich mal Schluss mit der ganzen Sache..." (Foto: Yves Schutzmann, 37°)

Hattingen/Herne – Drei kranke Menschen, die nicht mehr lange zu leben haben. Wie sie sterben möchten, darüber hat jeder seine eigene Vorstellung. Selbstbestimmt und in Würde, das ist für alle wichtig. Sie geben ihre Einwilligung, sich in ihren letzten Lebensmonaten mit der Kamera begleiten zu lassen. Wie gehen sie mit der Situation ihres nahen Endes um? Verändert es ihren Blick auf das Leben? Was bedeutet für sie, „selbstbestimmt und in Würde“ sterben?

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Einer der dreien ist Klaus Volkenhoff aus Herne, immer ein Lebemann gewesen, ein gestandener Kerl, ein liebevoller Vater, begeisterter Stoppok-Liebhaber, Schalke-Fan, Unternehmer, Freigeist. Vor knapp fünf Jahren dann die Diagnose: ALS. Die Amyotrophe Lateralsklerose ist eine unheilbare Krankheit, die das Nervensystem und die Muskeln lähmt. Klaus würde irgendwann an einer Atemlähmung sterben – also ersticken. Doch darauf will der 75-Jährige nicht warten: „Ich will so sterben, wie ich gelebt habe – selbstbestimmt, mit erhobenem Haupt und nicht als Pflegefall!“ Also sucht er jemanden, der ihm beim Freitod assistiert. Gemeinsam mit seiner Tochter Kerstin wendet er sich an den Palliativmediziner Dr. Matthias Thöns – einige Monate, bevor das Sterbehilfe-Gesetz in Deutschland neu geregelt wird.

ZDF 37°Ich sterbe, wie ich will“ Entscheidung am Ende des Lebens, ein Film von Yves Schutzmann, Sendung „37° am 24. Januar im ZDF. Sehenswert.

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