Nebenbei bemerkt…
… geht mich das Ganze ja irgendwie nichts an. Aber: Wie sind Sie eigentlich an den heißen Tagen mit der Hitze umgegangen? Macht die Wärme Ihnen vielleicht gar nicht so viel aus? Oder lockte regelmäßig das Freibad in Welper, das ja in diesem Jahr seinen runden Geburtstag feierte? Immerhin schon 70 Jahre erfreut und erfrischt es den abkühlungswilligen Badegast mit seinem denkmalgeschützten 50er-Jahre-Charme.
Im leicht fortgeschrittenen Alter hält sich für mich der Reiz eines Badbesuchs in Grenzen. Zuhause kann nämlich auch sehr schön sein. Wer hat nicht schon einmal Urlaub auf Balkonien genossen – nicht zuletzt wegen der angenehm kurzen Entfernung zum Kühlschrank mit seinen Wonne versprechenden Köstlichkeiten für Leib und Seele im Innern!
An dieser Stelle eine zunächst möglicherweise irritierend anmutende Zwischenfrage: Sind Sie verheiratet? Ich jedenfalls bin’s. Und glücklicherweise habe ich auch noch die allerbeste Ehefrau im weiten Erdenrund abbekommen, ich Glückspilz!
Außer es ist Sommer und es wird warm, wärmer oder sogar so heiß wie in diesem Jahr. Dann dreht sie, die herzensgute Gattin, am Rad. Dabei ist unsere Wohnung dank dicht am Haus stehender Bäume recht schattig und gut isoliert gegen Wärme und Kälte ebenfalls.
Nicht jedoch für die Gattin. Harmlos beginnt es: mit leisem Stöhnen und Luft fächelnden Händen vor dem Gesicht. Es folgen kalte Waschläppchen auf ihrer Stirn. Dann wird der große Ventilator angeschlossen, der seinen Dienst von dann an praktisch rund um die Uhr versieht und die Raumtemperatur deutlich drückt.
Doch irgendwann reicht selbst das nicht mehr und die Familie ist dank zusätzlich geöffneter Terrassen- und Haustür einem permanenten Durchzug ausgesetzt. Somit besteht für unsereinen die Sorge darin, im Hochsommer nicht an Grippe zu erkranken. Wer braucht zur Bekämpfung selbiger schon heiße Hühnersuppe bei draußen über 30 Grad?
Die Liebe allerdings lässt einen all‘ diese Hitze-Hürden überwinden, Hauptsache die Gattin ist zufrieden. Selig träumend dank des Kühlgeräts neben ihrem Bett weckt sie nicht einmal mein Zähneklappern des Nachts.
Doch lassen wir es lieber hier und jetzt dabei bewenden. Kann sein, dass ich sowieso schon viel zu viel ausgeplaudert habe, befürchtet augenzwinkernd Ihr und euer Schorsch vom Kirchplatz!














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