GEMEINDEN SPENDEN ZWÖLF KISTEN MIT LEBENSMITTELN UND GELD

Caritas-Mitarbeiterin Angelika Beck freut sich riesig über die Lebensmittelspenden der Pfarrei für den Schwelmer Tafelladen (Foto: Caritas)

Witten/Sprockhövel/Wetter- Die Pfarrei St. Peter und Paul Witten, Sprockhövel, Wetter hat in der Fastenzeit eine Aktion zugunsten verschiedener Tafeln und Lebensmittelausgaben gestartet. In ihren katholischen Kirchen wurden seit Anfang April haltbare Lebensmittel und Geldspenden gesammelt, um so Bedürftigen zu helfen. Insgesamt sind 12 Kisten mit Lebensmitteln und 720 Euro zusammengekommen.

ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

In der Fastenzeit konnten in den Kirchen der Pfarrei in Sprockhövel, Witten und Wetter in Sammelkisten und auf Sammeltischen haltbare Lebensmittel wie Nudeln, Reis, Mehl, Salz, Zucker gespendet werden. Das ließen sich die Gemeindemitglieder und Kirchenbesucher nicht zweimal sagen und sammelten fleißig.

Vorsitzende Barbara Holland hat gemeinsam mit ihren Kollegen beim Wetteraner Brotkorb dankend die Lebensmittel-Spenden entgegengenommen (Foto: Caritas)

In St. Josef Sprockhövel-Haßlinghausen und St. Januarius Niedersprockhövel sind sechs volle Kisten mit Lebensmitteln zusammengekommen sowie knapp 150 Euro. Diese wurden nun an den Tafelladen der Caritas Ennepe-Ruhr und der Diakonie Mark-Ruhr an der Wilhelmstraße 22 in Schwelm übergeben. Dort werden pro Woche rund 150 Lebensmittelkisten für Menschen mit geringem Einkommen gepackt. Montag-, Dienstag- und Mittwochvormittag können sich beispielsweise kinderreiche Familien, Alleinerziehende und seit kurzem auch Flüchtlinge aus der Ukraine mit Lebensmitteln versorgen. „Wir haben zurzeit einen riesigen Ansturm und sind dankbar für jede Spende“, betont Angelika Beck, Caritas-Mitarbeiterin im Tafelladen, bei der Übergabe.

Spenden sind in der Pandemie stark zurückgegangen

Bei vielen Tafeln und anderen Lebensmittelausgaben für Bedürftige ist in den vergangenen Monaten das Verhältnis von Lebensmittelspenden zur Zahl der Hilfesuchenden in Schieflage geraten. Gerade erst hatte die Schwelmer Tafel, die einen Großteil ihrer Spenden bisher meist aus dem Einzelhandel erhielt, um Unterstützung aus der Bevölkerung gebeten. Angelika Beck von der Schwelmer Tafel freut sich, dass ihr Hilferuf auch in der Pfarrei St. Peter und Paul gehört wurde.

Barbara Holland, Vorsitzende des Brotkorbs in Wetter, spricht von einem Rückgang von rund 25 Prozent bei den Lebensmitteln, die dem Verein von Einzelhändlern gespendet wird. „Gleichzeitig kommen jeden Freitag mehr Menschen zu uns, die auf unsere Hilfe angewiesen sind.“

Hans Georg Schwarz vom Seniorenglück e.V. freut sich schon darauf, die Spenden an die Hilfesuchenden in Witten-Herbede und Sprockhövel zu verteilen (Foto: Caritas)

Umso schöner, dass für den Wetteraner Brotkorb, der jeden Freitag um 10 Uhr an der Gartenstraße 30a Menschen mit Lebensmitteln versorgt, in den Kirchen St. Augustinus und Monika Wetter-Volmarstein und St. Liborius Wetter-Wengern fleißig gesammelt wurde: fünf Kisten mit Lebensmitteln und 400 Euro an Geldspenden sind dort zusammengekommen.

In Witten-Herbede wiederum haben die Gemeindemitglieder von St. Peter und Paul Herbede in der Fastenzeit für den Verein Seniorenglück (Lebenshilfe Dortmund) gesammelt. Dieser versorgt in Kooperation mit dem Sportverein SV Herbede 1916 auf der Anlage Am Herbeder Sportplatz 1 an jedem letzten Freitag im Monat von 15 bis 16 Uhr ältere hilfsbedürftige Menschen mit haltbaren Lebensmitteln und Hygieneprodukten. In Sprockhövel findet die Seniorentafel gemeinsam mit der TSG Sprockhövel immer am vorletzten Freitag im Monat von 15 bis 16 Uhr am Sportplatz Im Baumhof 15 statt. Darüber hinaus möchte der Verein künftig Senioren in Witten-Herbede und Sprockhövel zum Essen einladen. Eine volle Kiste mit Lebensmitteln und 170 Euro sind für dieses Projekt in der katholischen Kirche in Herbede zusammengekommen. „Wir sind begeistert und berührt von dem Engagement unserer Gemeindemitglieder in allen Städten“, freute sich Pastoralreferent Bernd Fallbrügge über den positiven Abschluss der Aktion.

%d Bloggern gefällt das: