FUSSBALLVEREINE MÜSSEN SICH IN ZUKUNFT AN PLATZSANIERUNG BETEILIGEN

Die Tür zum Ratssaal im Hattinger Rathaus (Foto: RuhrkanalNEWS)

Hattingen – Es hat sich schon in den vergangenen Sitzungen angedeutet, jetzt ist es beschlossene Sache. An der Sanierung der Fußballplätze mit Kunstrasen müssen sich die Vereine zukünftig beteiligen. Zur Abstimmung kam der Platz in Niederwenigern, die Sportfreunde werden sich zukünftig (in 10-15 Jahren) an der Sanierung mit 10 Prozent beteiligen. Die jetzt unmittelbar anstehende Sanierung übernimmt finanziell vollständig die Stadt. Dabei werden die Nettokosten zugrunde gelegt, da die Stadt Vorsteuerabzugsberechtigt ist und die gezahlte Umsatzsteuer erstattet bekommt. Sobald die anderen Kunstrasenplätze saniert werden müssen, werden sich die dort spielenden Vereine ebenfalls an den Kosten in Höhe von 10% beteiligen müssen, so die Absicht der Stadtverwaltung. Für dieses Vorgehen stimmten die Fraktionen von CDU, SPD und FDP. Grüne und Die Linken stimmten dagegen.

Neues Verwaltungsgebäude

Ob die Stadt auf dem ehemaligen O&K-Gelände eine neues Verwaltungsgebäude baut, bleibt auch nach der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses offen. Die Abstimmung darüber wurde an den Rat weitergeleitet. Insgesamt waren den anwesenden Ausschussmitgliedern noch zu viele Fragen offen, um eine Entscheidung zu treffen. So lag kein aussagekräftiges Raumkonzept vor, andere vermissten eine Prüfung möglicher Alternativen zu einem Gebäude auf dem O&K Gelände. Vor allem die Verkehrsproblematik bereitet den Ausschussmitgliedern Bauchschmerzen. Die für die SPD gab Melanie Witte-Lonsing zu Protokoll, dass die SPD kein unbezahlbares Wolkenkuckucksheim wünsche, sondern dass die Stadt einen zweckmäßigen, bezahlbaren Verwaltungsbau errichten solle.

„Wer für eine grundlegende Sanierung und Verbesserung der Bahnhofstraße eintritt, der muss auch die Veräusserung des alten Amtshauses in der Bahnhofstrasse befürworten und als neues Verwaltungsgebäude die ehemaligen O&K Gebäude an der Nierenhoferstraße unterstützen“, forderte Gilbert Gratzel (FDP) als politische Entscheidung vom Rat.

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