KOMMENTAR: DIE PLATZHIRSCHE GEHEN!

Ja, vor Wahlen ist es eine Seuche. Da reisen Kandidaten, in Hattingen zwei, auf Kreisebene drei, durch ihr Wahlgebiet und sind überall präsent. Sie führen tolle Gespräche, sind sozial engagiert und stellen wortreich dar, welche grandiosen Pläne sie haben, damit alles schöner, besser und lebenswerter wird. Geschenkt! Nach der Wahl werden einem diese Menschen höchstwahrscheinlich einige Jahre lang nicht mehr bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit über den Weg laufen. Wahlkampf mag nerven und natürlich bleiben von den hervorragenden Plänen der Kandidaten in der Regel nach der Wahl einige auf der Strecke.

BMWAHLUnd trotzdem, gehen Sie zur Wahl. Gerade auf kommunaler Ebene, und da schließe ich die Landratswahl ausdrücklich mit ein, haben Sie so viel Einfluss wie sonst nie. Und es betrifft Ihr Hattingen, Ihren Ennepe-Ruhr-Kreis, also Ihre direkte Nachbarschaft. Wird die Schule im Ort erhalten, was ist mit den Spielplätzen und wie entwickelt sich die Hundesteuer? Was wird für die Jugend gemacht, was für Senioren und was ist mit der Wirtschaftsförderung? Die Liste der Fragen könnte ziemlich lang werden und sieht bei jedem anders aus. Aber genau darüber entscheiden Sie mit ihrer Stimme. Die Wahlforscher gehen davon aus, dass die Wahlbeteiligung kommenden Sonntag ziemlich niedrig sein wird. Umso mehr Einfluss haben die abgegebenen Stimmen.

Allen Wahlprogrammen zum Trotz: Am Ende entscheidet bei der Wahl die Persönlichkeit. Welcher Kandidat, welche Kandidatin wirkt auf Sie kompetenter oder sympathischer? Welcher Person trauen Sie zu, dass Sie redet, welcher, dass sie auch handelt? Sind Ihnen die Wahlkämpfer persönlich begegnet oder haben Sie immer nur in der in den Medien gehört, gesehen, gelesen, dass sie sich mit Funktionären getroffen haben? All das wird Ihre Entscheidung beeinflussen. Egal wo Sie das Kreuz machen, gehen Sie am Sonntag zur Wahl! Denn am Montag werden Sie wissen, wer bis 2020 die Verwaltung in Hattingen und im Ennepe-Ruhr-Kreis leitet. Sie haben es in der Hand, ob diese Periode später als „die bleierne Zeit des Stillstandes“ oder die „Phase des Aufbruchs“ in Erinnerung bleiben wird. Denn soviel ist sicher, nach der Wahl hat Hattingen einen neuen Bürgermeister und auf dem Sessel des Landrates in Schwelm sitzt ebenfalls eine andere Person.

Falls Sie noch die Aussagen der Kandidaten noch mal hören wollen: Auf unseren Ruhrkanal-Interview-Seiten stellen sich unter anderem die Hattinger Bürgermeisterkandidaten und auch die Bewerber für den Posten des Landrates vor.

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