DEPRESSION: VORTRAG UND AUSTAUSCH

Susanne Auferkorte (Beratung) und Katrin Grimm (Verwaltung) von der KISS EN-Süd halten die Neuauflage des Selbsthilfewegweisers in den Händen (Foto: Ennepe-Ruhr-Kreis)

Ennepe-Ruhr-Kreis- Depressive Störungen gehören zu den häufigsten und hinsichtlich ihrer Schwere am meisten unterschätzten Erkrankungen. Schätzungen zufolge leiden weltweit circa 350 Millionen Menschen unter einer Depression. Bis 2020 werden Depressionen oder affektive Störungen laut Weltgesundheitsorganisation weltweit die zweithäufigste Volkskrankheit sein.   Am Mittwoch, 9. Oktober, wird Dr. Volker Hentschel ab 18 Uhr in einem Vortrag im Bürgerhaus  Alte Johanneskirche in Gevelsberg (Uferstr. 3,) verschiedene Erscheinungsformen von Depressionen vorstellen. Zudem berücksichtigt der kommissarisch leitende Arzt der Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie am Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke sowohl die Innenwahrnehmung der Betroffenen als auch die Außenwahrnehmung von Angehörigen und Helfern berücksichtigen. Dem Vortrag soll ein Austausch folgen.   Zudem stehen Mitglieder aus Selbsthilfegruppen zu Gesprächen bereit, geben Einblicke in ihren Krankheitsverlauf und schildern, was ihnen für ihre Gesundung wichtig war. Die Moderation des Abends übernimmt Susanne Auferkorte, Leiterin der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe KISS EN-Süd. Sie ist auch Ansprechpartnerin für weitere Informationen; Tel.: 02332/664029.   Die Veranstaltung ist Reihe der  \\“Woche der seelischen Gesundheit\\“ im südlichen Ennepe-Ruhr-Kreis.

Plakat zur Woche der seelischen Gesundheit 2019 im Ennepe-Ruhr-Kreis (Grafik: Ennepe-Ruhr-Kreis)

Sie befinden sich in einer akuten Notlage und Ihre Gedanken kreisen darum, sich das Leben zu nehmen? Versuchen Sie mit anderen Menschen über Ihren Notlage zu sprechen. Freunde oder Familie können häufig weiterhelfen. Sollte Ihnen das nicht möglich sein, gibt es Hilfsangebote, die Sie auch anonym wahrnehmen können:

Die Telefonseelsorge ist anonym, kostenlos und rund um die Uhr erreichbar. Die Telefonnummern sind 0 800 / 111 0 111 und 0 800 / 111 0 222. Der Anruf bei der Telefonseelsorge ist nicht nur kostenfrei, er taucht auch nicht auf der Telefonrechnung auf, ebenso nicht im Einzelverbindungsnachweis. Sie können die Telefonseelsorge auch per Chat erreichen. Dazu müssen Sie sich allerdings einmalig auf der Seite anmelden.

Außerdem gibt es Hilfe der Telefonseelsorge per Mail.

In wirklich akuten Notfällen (drohender Suizid) können Sie sich selbst einweisen oder sich durch Angehörige und Freunde einweisen lassen. Hier hilft der Feuer- und Rettungsdienst (112) oder die Polizei (110).

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