500 EURO FÜR „CARS OF HOPE“ WUPPERTAL

Hattingen/Sprockhövel/Hagen- Es hat ein Weilchen gedauert bis der Kassensturz gemacht und ein gemeinsamer Termin gefunden ist. Doch die Überschüsse des Antifa-Fußballturniers gehen, so wie vorher versprochen, an „Cars of Hope“ in Wuppertal. Bereits zum zweiten mal geben die Organisatoren kein Geld für Preise bei der Siegerehrung aus, sondern spenden die Summe, deutlich aufgestockt, an ein gemeinnütziges Projekt. „Wir legen aber Wert darauf, dass auch Flüchtlinge von der Einrichtung profitieren und dass die Organisation in unserer Region ist“, sagt Sarah Jung vom Kulturzentrum Pelmke in Hagen. „Nur auf ein Spendenkonto zu überweisen ist nicht unser Ziel.“

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Die häufig menschenverachtenden Zustände mitten in Europa, entlang der Fluchtrouten, lassen die Organisatoren nicht lange diskutieren. Cars of Hope, mit vielen ehrenamtlichen Helfern, die direkt vor Ort Hilfe leisten, sollen vom Fußballturnier profitieren. „Hier ist das Geld gut angelegt. Die Helfer rechnen nach ihrer Rückkehr centgenau ab, legen ihren Unterstützern jede Tankrechnung vor. Hier sind wir sicher, dass die gesamte Summe den Flüchtlingen zugute kommt“, so Sarah Jung, die die Spende symbolisch für das Kulturzentrum Pelmke und den Fußballverein „Roter Stern Wehringhausen“ übergibt. 500 Euro sind zusammengekommen und das Geld wird sofort benötigt. „Wir unterstützen viele Menschen in griechischen Flüchtlingslagern. Sie leben dort unter unhaltbaren Zuständen, die Spende haben wir bereits für die Flüchtlinge ausgegeben“, erzählt René Schuijlenburg von Cars of Hope. Schon Anfang Dezember machen sich wieder Helfer auf den Weg nach Thessaloniki. Weitere Geld- und Sachspenden sind also herzlich willkommen, entweder persönlich vorbeibringen oder die Kohle einfach auf das Spendenkonto schieben.
Kontoinhaber: Sozialtal e.V.
Iban: DE80 3305 0000 0000 6968 49
Bic: WUPSDE33XXX
Verwendungszweck: Cars Of Hope

Info: RuhrkanalNEWS Redakteur Frank Strohdiek engagiert sich seit mehr als 25 Jahren im Hagener Kulturzentrum Pelmke und ist Mitorganisator des erwähnten Antifa-Fußballturniers.

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