RUHIGER JAHRESWECHSEL BEI DER FEUERWEHR

Feuerwehr Hattingen (Symbolbild: RuhrkanalNEWS)

Hattingen – Der Jahreswechsel ist traditionell von vielen kleineren Brandeinsätzen geprägt. In diesem bzw. im zurückliegenden Jahr war dies glücklicherweise anders.

Neben einer Person hinter einer verschlossenen Wohnungstür und einer Ölspur war es am 31.12. sehr ruhig. Der erste Brandeinsatz wurde um 19:23 Uhr gemeldet. Hier brannte ein Papiercontainer in der Schreys Gasse. Die Einsatzkräfte der Hauptwache löschten das Feuer mit einem C-Rohr und einer Schaumpistole.

Der erste Einsatz im neuen Jahr für die Hattinger Brandschützer wurde um 0:04 Uhr gemeldet. In Niederwenigern sollte eine Laube in einem Garagenhof brennen. Alarmiert wurden hier die hauptamtlichen Kräfte und der Löschzug Niederwenigern. Vor Ort hatte zum Glück nur ein Rasenmäher in einer Garage gebrannt. Das Feuer war bereits von den Anwohnern gelöscht worden, so dass sich die Tätigkeiten auf Nachlöscharbeitenund eine Kontrolle der Einsatzstelle mit einer Wärmebildkamera beschränkten.

Noch im Laufe dieses Einsatzes meldeten Anrufer einen qualmenden Stromkasten, ebenfalls in Niederweingern. Diese Rauchentwicklung resultierte vermutlich von einem Feuerwerksköper. Auch hier beschränkten sich die Tätigkeiten auf Kontrollmaßnahmen.

Infolge eines Verkehrsunfalls wurde ein Ampelmast auf der Nierenhofer Straße beschädigt. Im Rahmen der Amtshilfe sicherten die Einsatzkräfte über die Drehleiter die beschädigte Ampel.

Um 5:45 Uhr rückte der Rüstwagen der Hauptwache aus um die Besatzung eines Rettungswagens bei einem Fahrzeugdefekt zu unterstützen.

Ausgelöster Rauchmelder verhindert Schlimmeres

Bewohner eines Mehrfamilienhauses am Rathausplatz in Hattingen meldeten am 1. Januar um 21.05 Uhr Brandgeruch und einen ausgelösten Heimrauchmelder im Gebäude.

Da aufgrund dieser Meldung von einem Brand in der betroffenen Wohnung ausgegangen werden musste, alarmierte die Kreisleitstelle die hauptamtlichen Kräfte, den Löschzug Mitte sowie die
Schutzzielergänzungseinheiten aus Welper, Oberbredenscheid und Niederwenigern.

Vor Ort öffneten die Einsatzkräfte die Wohnung mit Spezialwerkzeug, da keiner öffnete. In den Räumlichkeiten war eine leichte Verrauchung erkennbar. Unter schwerem Atemschutz gingen die
Einsatzkräfte zur Erkundung vor. Als Ursache konnte angebranntes Essen auf dem Herd ausfindig gemacht werden. Dieses wurde vom Ofen entfernt und in der Spüle abgelöscht. Anschließend belüfteten die
Rettungskräfte die Wohnung mit einem Hochleistungslüfter. Nach 30 Minuten konnte die Wohnung an den zwischenzeitlich eingetroffenen Bewohner übergeben werden.

Durch die Warnung des ausgelösten Rauchmelders konnte die Feuerwehr schnell eingreifen und hier Schlimmeres verhindern. Dies zeigt einmal mehr die unbedingte Notwendigkeit von Rauchmeldern in
Wohnräumen!

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