MEIN FACHWERKHAUS MUSS REPARIERT WERDEN, WAS TUN?

Hattingen-  Im Rahmen der Ausstellung „Fachwerk.1611 – Bauen, Leben, Schütze“ im Museum im Bügeleisenhaus findet ein Vortrag zum Thema „Der Traum von den eigenen Fachwerkwänden“ Leben in der Gegenwart in einem Haus mit Vergangenheit in Zusammenarbeit der VHS Hattingen mit dem Heimatverein Hattingen Ruhr e. V. statt. Der Vortrag führt ein in planerische Verfahren sowie handwerkliche Techniken und Materialien, die für Fachwerkreparaturen sinnvoll und wichtig sind.

Uwe Schlauch, Zimmerer, Lehmbauer, Zertifizierter Sachverständiger – DGSV für Fachwerk, Baudenkmalpflege und Lehmbau wird am Dienstag, 22. November um 19 Uhr im Alten Rathaus am Untermarkt 9 in das Thema einführen.

Fachwerkhäuser prägen bis heute in vielen Teilen unseres Landes Landschaft und Städte. Allein Hattingen verfügt über 143 Fachwerkgebäude, jedes Einzelne ein historisches Zeugnis von individueller Baukunst. Ob renoviert oder unrenoviert erinnern sie uns charmant an die Ursprünge unseres Wohnens. Zwischen 1000 und 100 Jahre alt überdauerten sie den Wandel der Zeit, sind ein Dokument des Lebens und Arbeitens von Generationen. Sie zeigen die Kunst des Zimmererhandwerks, die über 1000 Jahre perfektioniert wurde. Sie verdeutlichen nachhaltige Stoffverwertung.

Verständlich ist der Wunsch von Menschen ein Fachwerkgebäude zu bewohnen und zu beleben, ohne auf zeitgemäßen Wohnkomfort zu verzichten. Doch leider ist heute das Fachwerkhaus mit seinen bauphysikalischen und konstruktiven Besonderheiten nur noch wenigen Planern und Handwerkern vertraut. Dies hat in der Vergangenheit zu vielen mangelhaften Sanierungen geführt. Heute besteht die Aufgabe darin, diese Gebäude möglichst unverfälscht zu erhalten und sie sanft und behutsam zu reparieren.

Der Eintritt beträgt 5 Euro.

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