ENGAGEMENT FÜR EIN TAUBENHAUS

Brigitte Serrano und Michaela Harbord engagieren sich für ein Taubenhaus (Foto: RuhrkanalNEWS)Brigitte Serrano und Michaela Harbord engagieren sich für ein Taubenhaus (Foto: RuhrkanalNEWS)

Hattingen – Über das Problem unserer Stadttauben ist ja schon viel geschrieben worden. Selbst im Rathaus diskutiert man neuerdings über ein Taubenhaus in Hattingen und darüber wie man Abhilfe schaffen kann. Nicht etwa die Tauben aus der Stadt zu vertreiben, sondern ein verträgliches Miteinander hinzubekommen.

Gesundheitsgefährdende Hinterlassenschaften (Foto: RuhrkanalNEWS)

Gesundheitsgefährdende Hinterlassenschaften (Foto: RuhrkanalNEWS)

Doch die „Ratten der Lüfte“ wie sie meist genannt werden, sind gar keine. Stadttauben sind Abkömmlinge der Zier- und Brieftauben. Sie brauchen den Menschen, können sich kein Futter allein beschaffen. Sie stammen von der Felsentaube ab und brüten deshalb in jeder Nische, die sich ihnen bietet. Das vielfache Brutverhalten ist angezüchtet und es ist somit nicht möglich das kurzfristig zu ändern.

Um dieses Problem in der Stadt nun in den Griff zu bekommen engagieren sich Brigitte Serrano und Michaela Harbord für die Errichtung eines Taubenhaus mitten in Hattingen. Im RuhrkanalNEWS Interview erklären sie ihr Vorhaben.

Warum Taubenhaus?

  • Der Verschmutzung der Innenstadt entgegenwirken
  • Population verringern durch Austausch der Eier gegen Gipseier
  • Um das Tierleid zu beenden (Hunger, falsche Ernährung, Verschnürung der Füße)
  • Durch artgerechte Tiernahrung (Körnerfutter) Krankheiten verringern und Gesundheitskontrolle möglich

Wie funktioniert ein Taubenhaus?

  • Standort in der Innenstadt (muss hochgelegen sein) Stadt will bei der Suche helfen
  • Durch ehrenamtliche Tierschützer (Fütterung, Reinigung und Eieraustausch regelmäßig)

Unterstützer gesucht

„Wir brauchen viele tierliebe Menschen, die Interesse haben an diesem Projekt, ein Taubenhaus in Hattingen zu installieren, mitzuarbeiten. Sei es bei der Fütterung, der Säuberung oder beim Eiertausch, regelmäßige Hilfe wäre eine Unterstützung die wir dringend benötigen“, so Brigitte Serrano vom Bündnis90/DIE GRÜNEN.

Und Michaela Harbord fügt hinzu „Das heißt aber auch zuerst handwerkliche Hilfe beim Aufbau des Taubenhauses, und/oder mit Hilfe durch Material, Sach- und Geldspenden für Futter etc.“

Von der Idee bis zur Umsetzung ist also noch viel zu tun. Das es in Hattingen funktionieren wird, davon sind die beiden überzeugt und hoffen so auf viele Kontakte und Unterstützer. Wer sich informieren oder helfen will schickt eine E-Mail an taubenhaus-hattingen@gmx.de oder greift zum Handy: 0162 – 238 78 77

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